Donnerstag, 8. März 2012

wieder gesünder

immer wenn ich in deutschen Landen weile, werde ich krank. Nach einer WOche mit heftigster Erkältung - bei mir schlägt sich das dann auch gleich in sämtlichen Stirn-, Nasen- und Nebenhöhlen nieder - lebe ich wieder, langweilig ist`s aber trotzdem hier auf dem Lande.

Endlich einen Termin beim Urologen ergattert, nicht erst im Mai sondern noch in diesem Monat, danach mache ich dann gleich den Abflug - und schauen wir mal, ob es dem guten Mann gelingt, ein Zaubermittel gegen sprießende Brüste zu finden, sonst muss ich bald doch noch BHs anschaffen ...

Sonntag, 26. Februar 2012

Flickr-Wettrennen

Auf Flickr. haben B. und ich das selbe Bild gepostet und schauen mal, wer zuerst 100 klicks erreicht, bei mir kann das Monate lang dauern. Also ganz oft klicken und weiter empfehlen bitte, wer zuerst 100 klicks hat, gewinnt

8/52

Samstag, 25. Februar 2012

Heute mal ken "Fuck You!"

An einer Schule vorbei gehend begegnete mir eine Gruppe von Schülern, 13, 14 Jahre alt. Ich, wartete auf blöde Sprüche, die aber nicht kamen.
Spättestens da war klar, dass ich in Deutschland bin – keine ägyptische Gruppe hätte es sich entgehen lassen, einem blonden Fremdländer irgend etwas hinterher zu rufen, und sei es nur ein „What´s your name?“ - aber wahrscheinlicher wäre dort ein „Fuck you!“ gewesen, gebrüllt, wenn der Fremdländer so weit weg ist, dass er keine Chance mehr hat, den Schreihals zu erreichen – oft genug rennen diese dann auch davon, wenn man sich umdreht, sehr wohl wissend, was sie da schreien, auch wenn Passanten, die das ganze beobachten, immer wieder „Ach, das sind doch nur Kinder, die wissen gar nicht, was sie da sagen“, zu verharmlosen versuchen.
Manhmal ist es schon schön, daheim zu sein und nicht Blondy aus Europa ...

Montag, 20. Februar 2012

Ersatzpapa

Heute musste ich mich ausnahmsweise ganz allein um meine Neffen kümmern - und erstaunlicherweise sind sie sogar beide ohne Murren und Stress ins Bett gegangen - aber F. hat mich dann wohl doch ausgetrickst und das Handy mitgenommen, was er ja eigentlich nicht darf, deswegen ist er wohl so lieb still und heimlich verschwunden.
Aber anstrengend sind so Kinder schon, war ich auch so?

Sonntag, 19. Februar 2012

besser als Wulff ---

... würde ich mit meinen Finanzen und meinem politischen Ruf sicher umgehen - ich weiß einfach, dass es anrüchig ist für einen Politiker, der Entscheidungsbefugnis hat, wenn er sich Leistungen von Unternehmerseite gefallen lässt, die Tausende von Euros wert sind, wenn ein Politiker zu Vorwürfen schweigt und auf ein Anwaltsbüro verweist, wenn ein Politiker versucht, Zeitungen mundtot zu machen, usw. usf. ...
Aber nachdem es wohl doch zwischen den meisten großen Parteien eine Einigung für eine Kandidatur Gaucks gibt, werde ich auf eine Bewerbung verzichten.

Freitag, 17. Februar 2012

"Verkäufe", die immerhin dem Ego schmeicheln

Drei Bilder aus lang vergangener Revolutionszeit in Ägypten

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und ein Bild aus den Tagen des Massakers von Port Said werden in verschiedenen Veröffentlichungen benutzt werden, die einen als Abschlussarbeit eines Auszubildenden, den nicht abzocken kann, hat er doch eh kein Geld, das andere in einer Ausgabe eines non-profit online magazins, das ich gut und wichtig finde und das kein Geld hat ...

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Immerhin, dem Ego wird geschmeichetl, um den Bauch wird Honig geschmiert :-)

Auf nach Indien2.0

Vor drei Jahren hatte ich schon einmal die Aussicht, eine Stelle in Kalkutta anzutreten.
Damals klappte es nicht, weil es aufgrund von Problemem zwischen irgendwelchen Diplomaten (man munkelt von betrunkenen, wild im Garten einer Botschaft urinierenden Männern) keine Visa für die neu geschaffenen Stellen gab, von denen ich eine besetzen wollte.
Inzwischen bin ich wieder für genau so eine Stelle angeworben, bereit, in den Startlöchern ...
Zur Zeit in Deutschland habe ich diese Woche damit verbracht, Papierkram abzuarbeiten, alles ist bereit, Visaantrag gestellt, die Tropenuntersuchung kommt nächste Woche, es warten dann wohl noch ein paar kleine Nachimpfungen und am 1. Juli kann es dann losgehen - vorausgesetzt, es klappt alles, wie geplant.

Schade nur: es fängt tatsächlich am 1. Juli an, so dass der geplante Urlaub mit meinen Neffen im August nicht stattfinden kann.

Samstag, 11. Februar 2012

schon wieder in der Illegalität unterwegs

oder nein, ich habe ohne Probleme den AUsreisestempel bekommen und werde wohl ohne Schwierigkeiten aus Ägypten ausreisen können, obwohl ich das Visum um 12 Tage überzogen habe.
Lustig ist das, einerseits wird gegen Ausländer gehetzt wie blöd, gerade von der Militärregierung, die die bösen Ausländer für jedes Problem verantworklich macht, selbst für die kaputte Wirtschaft, die einzig und allein noch von ein paar ausländischen Firmen am Laufen gehalten wird, während alle Fachleute sagen, dass gerade die kaputte Politik der wirtschaftlich völlig ahnungslosen Generale alles, was an Investitionen möglich wäre, künstlich erschwert oder gar unmäglich macht, werden Ausländer gehetzt als Agitateure und Umtriebler, die mit ihren politischen Stiftungen wie Adennauer oder Ähnlichem die Opposition illegal finanzieren und andererseits interessiert es niemajnden, wie lange das Visum gilt, das Blondie im Stempel hat ...

OK, ich beschwere mich nicht.

Iinzwischen bin ich auf dem Flugplatz, habe eingecheckt, muss nur noch einsteigen und der Flieger muss losdüsen, dann bin ich erst mal weg, und das gerade jetzt, wo es endlich wieder wärmer wird, heute auch wieder die Sonne scheint und es auch in unserer Wohnung wieder angenehm warm wird ...
Die Fahrt hierher war ruhig, entgegen aller panikmache waren zwar ein paar Kampfpanzer mehr an der Straße stationiert, ein fieser Anblick, wenn man so auf die Kanone zufährt, die auf die normalen Leute auf der Straße gerichtet ist, aber inzwiswchen sind wir das ja im Ägypten der NachMubarkaZeit gewöhnt.

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(das Bild stammt aus meinem Archiv und ist nicht aktuell, heute Morgen habe ich aufgrund der Unsicherheit ob der Sicherheitslage nicht photographiert)


Kontrolliert wurden die anderen Autos beim Verlassen Port Saids schon, ich hatte Blondivorrecht, wir wurden einfach durchgewunken, ansonsten alles ganz normal, niemand machte Jagd auf das Auto aus Port Said, was angebelich noch vor ein paar Tagen irgendwo hier in Kairo passiert war, wo aus einem Auto zwei Leute tot mit aufgeschlitzter Kehle endeten, zwei andere schwer Verletzt wurden - eine Geschichte, die S. in der Fabrik hörte und die wir dann unabhängig davon auch von unserem Arabischlehrer erzählt bekamen, der auch aufgrund solcher Berichte nicht nach Kairo fuhr, obwohl er dringend seine Masterprfunen organisieren müsste ...
Solche Geschichten verunsichern sehr, vor allem wenn man gleichzeitig eben wieder die Panzer sieht, die in Port Said aufgefahren sind um das zentrale Polizeirevier und die Kanalbehörde zu sichern, wenn man von den 12 Toten hört, die die Proteste nach dem Port-Said-Massaker begleiteten usw.
Wirklich schlimm ist es, dass es keine gesicherten Informationen gibt. Das staatliche Fernsehen ist bekannt für seine Lügen (die haben wir selbst erlebt, als wir vom Tahrirsquare kamen, eine Millionenmenge hinter uns ließen und ein paar hundert Meter entfernt im staatlichen Fernsehen einen absolut leeren Platz sehen konnten, angeblich als Live-Schaltung, mit der belegt wurde, dass die Proteste nur von ein paar fehlgeleiteten Randalierern betrieben würden ..., die Zeitungen im Land unterliegen der Zensur, internationale Medien haben die selben Probleme, an gesicherte Informationen zu kommen und verzichten auf Details wie die "Rache" der Leute in Kairo, die als wichtiges Politikum nicht wahrgenommen wird und bei der Ausländer erstmal nicht Opfer wurden.
Der Mangel an zuverlässigen Medien schafft eine Abhängigkeit vom Hörensagen - man kann versuchen, dieses Hörensagen durch Nachfragen und durch Vergleiche verschiedener Quellen zu untermauern, aber es bleibt beim Hörensagen und bei dem heftigen Gefühl, wirklich nicht ausreichend Bescheid zu wissen.
Und wenn man dann erstmal solche Geschichten hröt, dass die Leute in kairo Bussen aus Port Said auflauern, Papiere kontrollieren um dann die Leute aus Port Said zusammen zu schlagen, wenn es denn so glimpflich abgeht, wenn man hört, dass Autos auf der Straße aufgrund ihres Port-Said-Nummernschildes gestoppt un ddie Insassen reihenweise abgestochen werden, wenn man hört, dass sogar Trucks gestoppt werden, auf denen sich gleich Dutzende von Menschen befinden, die wiederum Opfer von Ausschreitungen werden, dann beruhigt es kaum, dass man in internationalen Medien keine Berichte darüber findet. Das Fehlen solcher Berichte wird nicht als Beleg dafür gesehen, dass solche Ausschreitungen nicht statt finden sondern nur als Mangel in der Berichterstattung gesehen.

Kurz und gut: ich habe absolut keine Idee, was an den Geschichten stimmt und was erfunden und erlogen ist. Unser Ägyptischlehrer ist Dienstag und Mittwochs in Port Said geblieben, hat seine Unitermine abgesagt, weil er sich nicht nach Kairo getraut hat, er fand, das sei für ihn als Ägypter zu gefährlich. Aber dass Ägypter die Gefahren hier im Land gerne übertreiben, wisssen wir inzwischen auch, die Leute sind regelmäßig entsetzt ob der Gefahren, in die wir un sbegeben (und bei denen uns noch nie etwas geschehen ist).
Zurück geblieben ist ein Gefühl der Bedrohung (und ich glaube, das ist durchaus beabsichtigt von der aktuellen Führung des Landes, Generale haben kein Problem damit, Bedrohungen als größer darzustellen als sie wirklich sind).
Ich werde die Mölgichkeiten, sich zu informieren, in Deutshland genießen, dessen bin ich mir sicher.

Donnerstag, 9. Februar 2012

versalzen

Wir waren zum Köfteessen bei S.'s Chef. Und die Köfte waren grausam versalzen. Nur sagte niemand auch nur ein Wort.
Ich koche ja auch mal hin und wieder für die Bande, wenn mein Kram so heftigst versalzen wäre, ich würde es selbst sagen und so niemanden dazu zwingen, seine Portion höflich aufzuessen.
Aber ich habe gestern abend auch höflich geschwiegen und die Köfte mit Joghurt zusammen als "Iskenderköfte" gegessen, grausam salzig zwar aber mit Joghurt ging es ja runter und ich war nicht so unhöflich, das Essen des Gastgebers runterzumachen - ok, wären es eine andere, weniger formale Essgruppe gewesen, es wäre leichter gefallen, über das Versalzene zu reden und die Dinger einfach nicht aufzuessen.
Ich bin manchmal schon ein schlechter Mensch und sage nicht immer, was ich denke - aber S. hätte mich erschlagen, hätte ich etwas gesagt ...

In der Nacht dann stundenlang Krankenwagen, die durch die Stadt heulten, ich habe keine Ahnung, warum - von der Terrasse aus war nichts zu sehen, auch wenn es nach verbranntem Aas roch (manchmal wird hier Müll einfach in Hinterhöfen verbrannt und manchmal sind tote Tiere mitten in diesen Müllhaufen).
Ich muss gleich mal rausgehen und an der Kanalverwaltung schauen, nach den Ausschreitungen im Stadion, den Racheschlägereien und -Morden (man spricht davon, dass in Kairo sieben Leute umgebracht worden wären, nachdem jemand sie als Port-Said-Einwohner erkannte) gibt es wohl auch (ernstgemeinte) Bestrebungen, Port Said als Freistadt unabhängig von Ägypten zu machen, manche Leute träumen davon, die Kanalregion könnte sich von Ägypten lossagen und sich mit dem Wohlstand aus dem Kanal selbständig machen, es wurde wohl auch gedroht, den Kanal als politisches Druckmittel zu nutzen und zu sperren. Angeblich ist Militär zum Schutz des Kanals eingezogen.
Ich muss mir das mal alles genauer anschauen.

Wie ich allerdings Samstag Morgen nach Kairo zum Flugplatz kommen soll um dann nach Deutschland zu fliegen, weiß ich noch nicht, Busse gibt es im Augenblick angeblich nicht, auch Taxis oder private Chauffeure fahren ungern.
S. versucht heute, einen in der Fabrik zu finden, der mich fährt. Na, schauen wir mal.

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